Unsere Rolle als pädagogische Mitarbeiter*innen

Für uns ist es von besonderer Wichtigkeit, die Eltern als Experten für ihre Kinder anzuerkennen und die Kinder mit ihrem entstandenen Weltbild anzunehmen und darauf aufzubauen. Durch den ständigen Austausch, zwischen Eltern, Kinder, Mitarbeiter, wird eine bestmögliche Begleitung der Kinder garantiert. In unserer Kinderkrippe werden die Rahmenbedingungen geschaffen, um eine sichere Beziehung zu allen Bezugspersonen in denen uns anvertrauten Kinder aufzubauen. Nur wenn ein Kind sich geborgen und wohl fühlt, wird es ihm möglich sein, sich zu entwickeln. Erst dann ist das Kind bereit sich zu öffnen, zu explorieren, in Interaktionen zu gehen, Interesse und Neugierde zu zeigen und sich auf situationsorientiere Impulse einzulassen. Um die Beziehung zum Kind zu stärken sind Momente ungeteilter Aufmerksamkeit essenziell. Die beziehungsvolle Pflege beim Wickeln und die Unterstützung beim „Selbst anziehen“ bieten hierzu gute Möglichkeiten. Dadurch wird das Selbstbild und Selbstvertrauen gestärkt. Eine ruhige, entspannte Atmosphäre bei der Jause und während dem Mittagessen, liegt uns sehr am Herzen. Ein großes Anliegen ist uns dabei ein liebevoller, achtsamer und wertschätzender Umgang. Ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit ist die jeweiligen Entwicklungsschritte des Kindes zu beobachten und dokumentieren und daraus die jeweiligen Materialien und Impulse zur Verfügung zu stellen, die für ihre Weiterentwicklung dient. Durch unser entgegengebrachtes Vertrauen, dass wir den Kindern entgegenbringen, stärken wir sie und motivieren sie immer wieder von neuem. Wir legen großen Wert darauf, dass die Kinder in der Freispielzeit ihr Spiel und Beschäftigungsmaterialien frei wählen können. Strukturierte Tagesabläufe, Regeln, Rituale und Grenzen sind in einer Gemeinschaft sehr wichtig und geben den Kindern Sicherheit und Orientierung. Um dieser verantwortungsvollen Aufgabe gerecht zu werden, ist es für uns unablässig, uns selbst und unsere Arbeit ständig zu reflektieren.